Fulminantes Sommerkonzert des Hemsbacher Gospelchors

von Adminstrator (Kommentare: 1)

„The Rhythm of Life“ entfacht Sturm der Begeisterung

Der Titel der Veranstaltung war an diesem Tag Programm. Der Rhythmus des Lebens anhand ausgesuchter Lieder, die an Temperament und Art unterschiedlicher nicht sein konnten. Diese Mischung war der Garant für einen überaus kurzweiligen Abend.

Doch zuvor lud 1. Vorsitzende Baumann zu diesem Konzert noch einmal herzlich ein. Sie begrüßte Pfarrer Dr. Kaiser i.R., Gemeindediakonin Christel Apel, die in Vertretung von Pf. Dr. Hohage anwesend war, sowie Bürgermeister Jürgen Kirchner nebst Frau Anja, Norbert Schläfer, Kreisvorsitzender des Sängerkreises Weinheim und natürlich alle hiesigen Parteien, Vereine, die Presse und  das verehrte  Publikum, in der annährend voll besetzten Kirche.

In diesem Jahr führten sehr gekonnt und eindrucksvoll Julia Kiß und Tina Meierhöfer durch das reichhaltige Programm.

Zur Einstimmung spielte Marcus Wind an der Orgel das bewegende Stück „Toccata in Seven“.
Der Gospelchor stimmte das Publikum anschließend mit den gefühlvollen Spirituals „Have a nice Day“ und „I‘ve got a Feeling“ auf das weitere gesangliche Ereignis ein. Gefolgt von den unvergesslichen Balladen „Streets of London“ von McTell und „Sound of Silence“ von Paul Simon, konnten die Zuhörer schon einen kleinen Einblick auf die Vielfältigkeit der Liedauswahl erahnen. Mit der weiteren, überaus populären Ballade „Everything I do“ von Adams hatte das zarte Balladentrio die Zuschauer sichtlich in ihren Bann gezogen und der Applaus, der an diesem Abend nicht abbrechen wollte, beflügelte Sängerinnen, Dirigentin und Pianistin gleichermaßen. Mit dem beschwingten „Sway“, bekannt durch Dean Martins Interpretation, wechselten die Sängerinnen um Peny Bauer gekonnt das Genre und die Musikrichtung. Und das Publikum begrüßte dies mit einem erneuten begeisternden Applaus. Gleich danach wechselte noch einmal das Fach und zwar in die Welt der Musicals. Mit einem Medley aus Elton Johns und Tim Rices „Lion King“ steigerten sich das Tempo und der Rhythmus. Mit viel Gefühl, kraftvollem Stimmvolumen und stimmliche Eleganz belebten die Sängerinnen die Texte mit Leben und man konnte sich tatsächlich in diesem Musical wiederfinden. Mit den Solistinnen Hana Hayden-Brett-Smith und Hiltrud Sanchez war eine gute Wahl getroffen worden. Doch Sanchez war an diesem Abend besonders gefordert, was der zweite Teil des Konzertes zu Tage brachte. Nach einer 30 minütigen Pause erfreute Marcus Wind erneut an der Orgel mit dem 4 Minuten dauernden „Pendel der Zeit.“, bei der einige Zuhörer genussvoll die Augen schlossen, um den zarten bis kraftvollen Tönen andächtig zu lauschen.
Und das Gänsehautfeeling hielt an, als Peny Bauer und Hiltrud Sanchez in zwei wunderschönen Duette stimmlich glänzten. Aus „Tarzan“ das bestens bekannte „Du gehörst zu mir“ ließ aufgestaute Wärme, die mittlerweile in der Kirche herrschte, augenblicklich wieder vergessen. Ein eindrucksvolles Paar. Auch Fosters „The Prayer“ verzauberte das Publikum. Mäuschenstill war es als Bauer und Sanchez zweistimmig und zweisprachig, das vor allem durch das Duo Dion/Bocelli bekannt gewordene Lied, gefühlvoll und in absoluter Harmonie vortrugen.

 Doch das Publikum hatte keine Zeit gedanklich bei dieser Darbietung zu verweilen, denn schon ging es weiter mit „I dreamed a Dream“ aus Les Miserables und einem Medley mit drei Beiträgen aus dem „Phantom der Oper“ Von Lloyd Webber. Auch hier überzeugte der Chor, wie in allen anderen Beiträgen, durch einen überaus harmonischen Chorgesang, Anmut und stimmlicher Harmonie. Mit dem namengebenden „Rhythm of Life“ und einem Medley aus Sister Act, wechselte der Chor abschließend noch einmal zum Musical. Mit den Solistinnen Mengesdorf und Sanchez und dem rhythmischen Klatschen bei „Holy Queen“ waren die ZuhörerInnen nicht mehr zu halten. Einige klatschten den Refrain mit und als auch die letzte Zeile gesungen war, brandete ein leidenschaftlicher Beifall, gefolgt von Standing Ovations auf, so dass noch die beiden Zugaben „Shosholoza“ und die bekannte Hymne des Chors „Oh, happy Day“ nötig waren, um die restlos zufriedenen Gäste in den Sommerabend verabschieden zu können. Frau Baumann blieb nur noch ein Dankeschön für die stete Unterstützung des wunderbaren Publikums, ehe der Abend endgültig sein Ende nahm. 

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brigitte deckert

Von: brigitte deckert

Am:

Um: 12:34

Ich freue mich wieder auf Euch alle, besonders auf unsere fröhliche Peny!
Einen schönen Sommer wünscht Euch
Brigitte