Jubiläumsfest

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Ein Halleluja von und für den Gospelchor

HEMSBACH. Für alle, die den Kirchgang geschwänzt hatten, gab es gestern am späten Vormittag noch ein gesungenes „Halleluja“. Mit diesem Lied und ihrer Hymne „Oh Happy Day“ begrüßten die Damen des Gospelchors die Besucher zu ihrem Jubiläumsfest auf dem Rathausplatz. Die Sängerinnen beließen es bei diesen beiden Stücken, noch saß ihnen das große und viel bejubelte Chorkonzert vom Vorabend in den Knochen. Und dann hatten die Damen ja auch noch ein bisschen zu tun mit der Bewirtung der Gäste. „Diese Veranstaltung soll ein Tag für die Bürger von Hemsbach werden, bei der wir die Musik, den Spaß und die kulinarischen Freuden in den Mittelpunkt stellen“, stellte Germania- Chefin Petra Baumann zu Beginn der Freiluftveranstaltung.
   Mit Angeboten an Speis und Trank geizten die Chordamen gestern wahrlich nicht. Für den Mittagstisch sorgte der Kochclub Gourmet mit Burgunderbraten, einem bunten Salatteller und einem Kinderteller mit hausgemachten Spätzle. Das war nach See der Sinne und Bachgassenfest bereits das dritte Mal in dichter Folge, das sich die Gourmets bei einer Großveranstaltung die Kochmütze aufsetzten. 15 Mann stark tauchte der Verein gestern auf. Hoffentlich hält das Wetter, meinte Clubmitglied Karl Höfler mit Blick gen Himmel. Die 600 bis 700 Portionen, die sein Verein vorbereitet   hatte, wollte er nur ungern wieder mit nach Hause nehmen.
Die Sorge von Höfler war unbegründet. Die Schleusen hielten bis zum späteren Nachmittag dicht; Petrus sorgte mit nicht ganz so heißem Wetter wie am Samstag für optimale Witterungsverhältnisse. Das Fest wurde daher auch gut angenommen, Mittags waren alle verfügbaren Plätze besetzt.
   Selbstverständlich ist es dabei nicht, dass die Rathaus-„Location“, wie man heute in „Denglisch“ sagt, für ein Vereinsfest zur Verfügung gestellt wird. Bürgermeister Jürgen Kirchner, der zusammen mit Bundestagsabgeordneten Lothar Binding und einigen Stadträten von Anfang an mit dabei war und Schirmherr des Germania-Jubiläums ist, machte aber aufgrund der Besonderheit des Vereinsjubiläums eine Ausnahme. „125 Jahre ist ja nicht gerade die Regel“, sagte er.
  Germania-Vorsitzende Petra Baumann war dabei happy über die Unterstützung, die ihr Verein von Freunden und anderen Gruppen erhalten hatte. „Der Zusammenhalt im Ort ist ganz groß“, freute sich die Chefin. Arthur Brauch von den Freien Wählern spendete beispielsweise ein großes Zelt, die Schlepperfreunde taten es ihm gleich und bauten die schützenden Planen auch gleich noch selbst auf. An der Küchentheke standen unter anderem mit Heike Herion und Jenny Roznawski helfende Familienangehörige der Sängerinnen. Von Obstkuchen über Schwarzwälder Kirsch und Käsesahne bis hin zur Linzer Torte hatten die Sängerinnen mehr als 50 Kuchen und Torten gebacken und offerierten sie ihren Gästen. Bereits am frühen Nachmittag waren die Platten restlos weggeputzt.
   Und begleitet von der Stadtkapelle, von den Klängen, die Horst Hefft seinem Leierkasten entlockte, sowie Swingstücken der Big Band des Bergstraßen-Gymnasiums nahm das Fest seinen Lauf. Auch das Maskottchen „Greensleeves“ war dabei, das im Oktober unter einem der fünf kommunalen Kindergärten verlost werden soll. Es stand am Eingang eines Pavillons, in dem die Geschwister Ida-Elin und Pia- Kristin Waldschmidt, beides Töchter von Germania-Vizechefin Monika Mohr-Waldschmidt, die frühere und künftige Stadträtin Hiltrud Sanchez sowie Laura Stutz Kindergesichter mit allerlei farbigen Motiven verschönerten.
   Ida-Elin Waldschmidt hatte darüber hinaus für den Gospelchor ein ganz besonderes Geschenk. Sie überreichte dem Frauenensemble nämlich ein Jubiläumslied, das sie selbst komponiert hat. Zu hören war es gestern noch nicht: Ein bisschen müsse noch am Text gefeilt werden, verriet die junge Autorin. Macht nichts. Das nächste große Jubiläum der Germania ist ohnehin erst wieder in 25 Jahren.

maz

Quelle Text:  Weinheimer Nachrichten 21.07.2014

Vielen Dank für die  freundliche Genehmigung 

 

 

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Kommentare

Kommentar von Petra Baumann |

Habe endlich die Zeit gefunden, mir die Bilder in Ruhe anzusehen, wirklich tolle, gelungene Aufnahmen.
Ein herzliches Dankeschön an den Mohr-Waldschmidt Clan.

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